Wissenswertes über Leder

Seit Jahrtausenden wird Leder wegen seiner einzigartigen Vorteilen geschätzt, die von keinem anderen Polsterbezug errreicht werden können: Es ist hautsympathisch – wie eine zweite Haut; atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend; strapazierfähig und damit wertbeständig; antistauballergisch, weil Staub nicht eindringen kann; sehr elegant, nobel und wird mit zunehmendem Alter noch schöner.

Lederbezüge sind nicht nur Gewähr für eine lange Lebensdauer, sie repräsentieren auch Schönheit und Eleganz der Natur. Gerade bei Leder sollten Sie auf Qualität achten, denn dann bekommen Sie weiche, geschmeidige, atmungsaktive Lederarten (Qualität hat wie immer auch bei Leder seinen Preis). Die Gerbung und Färbung der Lederhaut entscheiden über das Temeraturverhalten, die Geschmeidigkeit und die Pflegeeigenschaften der Häute. Hochwertiges Leder ist so gefärbt, dass sich die Farbe um jede einzelne Faser legt und alle natürlichen Merkmale sichtbar lässt.
Dadurch unterscheidet es sich grundlegend von billigen Varianten, bei denen nur eine Deckfarbe aufgesprüht wird. Die feine Patina, die jeder Lederliebhaber schätzt, kann sich nur bei naturbelassenen Ledern entwickeln.

Zur Möbelleder-Herstellung werden fast ausschließlich Häute von Rindern verarbeitet. Zum Teil kommen diese Häute aus europäischen Züchtungen, zum Teil aber auch aus Übersee. Die europäische Ware weist zwangsläufig weniger Naturmerkmale auf als die Ware aus Übersee, da die Tiere dort freier und wilder aufwachsen.

Zuschneiden von Leder

Die rohe Haut aus den Schlachthöfen kann üblicherweise nicht in ihrer ursprünglichen Stärke von 5 - 10 mm verarbeitet werden, sondern wird in den Gerbereien über die gesamte Fläche in zwei oder mehrere Schichten gespalten. Hierbei entsteht der Narbenspalt (die Oberseite) und der Fleischspalt (die Unterseite). Für Möbelleder kommt überwiegend nur der Narbenspalt zur Verwendung.
Die Reißfestigkeit bei Spaltleder ist - bei gleicher Dicke - erheblich geringer als beim Narbenleder.

Nach dem Spalten und Gerben werden die Lederhäute im Fass gefärbt und anschließend getrocknet. Nach dem Gerbprozess wird das Leder nach Qualitätsklassen bzw. Verarbeitungsarten sortiert.

Lederarten und Eigenschaften

Mit Nappaleder werden ausschließlich Oberleder mit unversehrtem Narben bezeichnet. Ein unverwechselbares Merkmal aller Nappaleder ist die Durchfärbung, wodurch nach einer oberflächlichen Beschädigung des Nappaleders zu starke Farbunterschiede veremieden werden.

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Anilinleder - naturbelassenes Nappaleder

Semianilinleder - leicht pigmentiertes Nappaleder

Semianilinleder - pigmentiertes Nappaleder

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Lederpflege

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Erste Hilfe bei akuten Lederverschmutzungen

Lederverarbeitung

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Weiterführende Informationen unter http://www.lederpedia.de

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